Online Freigabe

Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Loxone Visualisierung im Internet freigeben, damit Sie immer und überall auf Ihr System zugreifen können.

 

Die Konfiguration der Freigabe der Visualisierung hängt stark von der individuellen Konfiguration Ihres Netzwerkes ab. Diese Anleitung soll die in den meisten Fällen notwendigen Schritte zur Online-Freigabe der Visualisierung zeigen. In Ihrer spezifischen Netzwerkkonfiguration können mitunter weitere Schritte notwendig sein.

Der Loxone Miniserver unterstützt http. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie für sicherheitsrelevante Anwendungen vor der Verbindung mit dem Miniserver eine VPN-Verbindung herstellen!

 

Folgende Ports verwendet der Miniserver für die Kommunikation nach außen:

PortProtokollAnwendung
80TCPVisualisierung (Port veränderbar)
21TCPFTP-Zugriff (Port veränderbar)
443TCPPush Benachrichtigungen (falls verwendet)
80TCPCloud Service Caller (falls verwendet)
7700UDPCloud Service DNS (falls verwendet)
6066TCPCloud Service Wetter (falls verwendet)
7707UDPLoxone Support Crashlog (optional, standardmäßig nicht aktiviert)
7777UDPLoxone Support Monitoring (optional, standardmäßig nicht aktiviert)

 

ONLINE-FREIGABE UND PORTS IM ADMIN-INTERFACE

Wechseln Sie in das Admin-Interface Ihres Miniserver (http://adresse-miniserver/admin) und klicken Sie auf das Register „Einstellungen“.

Dort finden Sie die jeweiligen Port-Einstellungen Ihres Miniserver. Für den Fernzugriff und die Fernwartung sind folgende von Bedeutung:

  • HTTP-Port (Standard 80)
    Dieser dient zum Zugriff auf die Visualisierung und auf das Admin-Interface und zum Fernzugriff per Konfigurationssoftware (Port Konfigurationssoftware vor Version 2.0.2.8: 8080)
  • FTP-Port (Standard 21)
    Dieser Port dient zum Fernzugriff per FTP auf Ihren Miniserver

 

Aus Sicherheitsgründen sollte der HTTP Port geändert werden!
Außerdem wird Port 80 von vielen Internetanbietern gesperrt.

Bitte beachten Sie beim Ändern des HTTP Ports, dass einige Ports von Google Chrome als unsicher eingestuft werden.
Mit diesen Ports keine Verbindung zum Webinterface und der Smart Home App möglich sind.
Eine Liste unsicher eingestufter Ports finden Sie hier.

porteinstellungen-http-und-ftp

Zusätzlich müssen Sie im Admin-Interface die Option „FTP, Telnet und Konfigurationssoftware“ auf „online“ stellen.

Die meisten FTP Programme arbeiten im passiven Modus. Wird eine aktive Verbindung verlangt, so wird auch der FTP Kommandoport 20 aktiviert. Soll der Miniserver auch von extern via FTP erreichbar sein, so muss für Port 20 ebenfalls eine Portweiterleitung eingerichtet werden.

 

PORT-FREIGABE AM ROUTER

Wollen Sie zB. die Visualisierung freigeben, muss am Router standardmäßig der Port 80 (bzw. der HTTP-Port, den Sie im Admin-Interface angegeben haben) des Miniservers weitergeleitet werden. Nach der Freigabe des Ports ist Ihr Miniserver unter Ihrer Internet-IP-Adresse erreichbar.

Die Weiterleitung des Ports erfolgt direkt in der Konfiguration Ihres Routers (meist Port-Weiterleitung oder Port-Forwarding genannt). Weitere Informationen zur Portweiterleitung und Anleitungen für viele Routermodelle finden Sie hier: http://www.portforward.com.
Nach der Port-Freigabe auf Ihrem Router können Sie bereits mit Ihrer externen IP-Adresse auf Ihren Miniserver zugreifen (BSP: http://externe-ip-adresse:port-miniserver). Klicken Sie hier, um Ihre externe IP-Adresse abzufragen.

port-forward-beispiel

Hier finden Sie Anleitungen für verschiedene Router:

A1 WLan Router

Netgear WLan Router

Fritzbox Router

 

BEI DYNAMISCHEN IP-ADRESSEN: LOXONE CLOUD DNS

Falls Sie von Ihrem Internet-Provider eine dynamische IP-Adresse zugewiesen bekommen können Sie auf den kostenlosen Loxone Cloud DNS Service zurückgreifen.

Der Miniserver ist somit trotz sich ändernder IP Adresse stets ohne Adressänderungen in den Apps erreichbar.

 Anleitung zur Einrichtung finden Sie hier.

Wir empfehlen die Verwendung des Loxone Cloud DNS Service. Da bei manchen DynDNS Anbieter die notwendige Websocket Verbindungen nicht richtig aufgebaut wird.