Fidelioserver

Micros Fidelio ist eines der führenden Systeme im Hotel und Gastronomie bereich. Mit dieser Schnittstelle kann ein Hotelzimmer smart angesteuert und verwaltet werden. Zwischen Miniserver und Fidelioserver wird der aktuelle Raum Status und der aktuelle Status für die Reinigungskraft synchronisiert.

 

Anwendung

Ist für Pensionen, Hotels und Superior Hotels mit einem Fidelio Server geeignet. Dabei werden mehrere Zimmer typen wie zum Beispiel Einzel-, Doppel-, Familienzimmer, Junior Suite und Suite unterstützt.

 

Grundprogrammierung

Der Grundsätzliche Aufbau ist ein Client Gateway ohne Konzentrator (ohne Gesamt Visualisierung). Beim Gateway wird der Fidelio-Server hinterlegt. Dieser regelt auch den gesamten Datenverkehr.

In jedem Zimmer wird ein eigener Miniserver verbaut. Es gibt die Möglichkeit das man hier für gleiche Zimmer einen Programmtyp definieren kann. So kann man für denselben Zimmertyp das selbe Programm verwenden. Im Client Gateway wird die Unterscheidung dann per IP bzw. Mac Adresse der einzelnen Miniserver gemacht.

 

Aufbauen des Client Gateways

Hier kommen Sie zur Doku.

Gateway

Hierfür geht man in der Config in der Peripherie auf “Miniserverkommunikation” und wählt in der Menüleiste “Fidelioserver” aus. Hier wird dann einmal ein “Fidelioserver” hinzugefügt und ein “Miniserver Gateway”.

Beim Fidelioserver muss die richtig IP-Adresse des Fideioservers hinterlegt werden.


Unter Konfiguration kann man einen Dialog öffnen. In diesen kann man nach Miniservern im Netzwerk suchen und diese zu den Client Gateway hinzufügen. Hier wird auch definiert welchen Programmtyp (Zimmertyp) der Client hat. Zudem kann man hier die Zimmernummer der Clients definieren. Dies ist wichtig damit der Gateway die einzelnen Clients mit den gleichen Programmtyp unterscheiden kann.

 

Client

Für jeden Programmtyp wird ein eigenes Config Programm erstellt z.B. Einzelzimmer, Doppelzimmer, Suite, usw.
In den Dokumenten wird hier dann unter “Miniserverkommunikation” ein “Miniserver-Client” eingefügt. In diesen wird dann der selbe Schlüssel wie auch bei Gateway hinterlegt ist eingegeben. Wichtig ist hier dann noch die Seriennummer des Gateway Minsiervers und der Programmtyp.

Beim Client können natürlich alle Extensions angeschlossen werden doch nur maximal eine jedes Types. Der Grund dafür ist, dass keine Seriennummern hinterlegt werden können. Hierfür wird die Auto Funktion bei den Extensions verwendet. Als Seriennummer bei der Extension wird einfach “Auto” angegeben. Dann sucht der Miniserver automatisch nach einer passenden Extension. Bei zwei Extension vom selben Typ funktioniert dies nicht.

Die Zimmer-Miniserver sollten am besten einen sprechenden Gerätenamen bekommen. z.B.: Zimmer0707, Suite0103, Einzel0104, Junior0105; Dabei wäre Zimmer Programtyp 1, Suite Programmtyp 2,…

 

Programm verteilen

Das Programm der Clients muss mindestens einmal in die Clients eingespielt werden. Der Grund dafür ist dass unter “Miniserverkommunikation” ein Miniserver-Client hinterlegt ist mit passenden Schlüssel, Seriennummer des Gateways und den Programmtyp.
Anschließend können Sie die Programme auch über den Gateway verteilen.
Hierfür müssen die Client-Programme in den Gateway gespeichert werden. Hierbei wird zwischen den Programmtypen unterschieden. Deshalb wird auch nicht das Gateway-Programm überschrieben.

Unter “Miniserverkommunikation” und der Funktion “Gateway-Client-aktualisierung” können noch verschiedene Einstellungen gemacht werden wie und wann das Programm an die Miniserver verteilt werden soll.
Hier kann ein bestimmter Zeitpunkt festgelegt werden wann die Programme verteilt werden. Es kann auch festgelegt werden, dass der Miniserver das Programm erst dann gesendet bekommt, wenn das Zimmer gerade im Standbymodus ist.
Zudem kann auch ein Firmware Update der Miniserver mitgemacht werden.

 

Einrichten der Fidelio Kommunikation

Client

Jeder Miniserver Client muss die zu synchronisierenden Daten an den Gateway senden.
Hierfür wird folgender Befehl vom Client per virtuellen Ausgang abgesetzt.
miniserver://[IP-Gateway]/dev/fidelio/io/[name]/[value]

Virtueller Ausgang
Adresse: “miniserver://[IP-Gateway]”

Ausgangs Befehl
Analog Aktor (als Digitalaktor verwenden abhaken)
Befehl bei ein: “/dev/fidelio/io/[name]/\v”
“name” entspricht dann den Virtuellen Eingang im Gateway Miniserver.

Gateway

Für jedes Zimmer muss ein eigener Virtueller Eingang angelegt werden.
Das sieht dann folgendermaßen aus. Da die Zimmer des selben Types dasselbe Programm haben, muss hier noch dementsprechend unterschieden werden.
Hierfür gibt es die funktion “mit Raumnummer klonen”. Man legt hier einen neuen Virtuellen Eingang an welcher natürlich die Bezeichnung hat welche auch im Client-Programm beim Virtuellen Ausgang mit [name] definiert wurde. Anschließend macht man Rechtsklick auf den Virtuellen Eingang und wählt die Funktion “mit Raumnummer klonen” aus. So werden Automatisch für jeden einzelnen Miniserver bei welchen eine Zimmernummer definiert wurde ein Virtuellen Eingänge eingefügt. Die Bezeichnung ist dann “[name]_[zimmernummer]”.

Senden von Werten vom Gateway an die Zimmer

spezifisches Zimmer

miniserver://192.168.1.20/dev/sps/io/[name]/[value]
Hier wird die genaue IP-Adresse des Zimmers angegeben. Im Programm des Empfangenden Miniservers muss ein Virtueller Eingang vorhanden sein mit der Bezeichnung [name].

Zimmer vom bestimmten Programmtype

miniserver://192.168.1.255/dev/sps/io/[name_1]/[value]
Hier wird der Befehl an Broadcast gesendet (x.x.x.255). In den Programmtype muss ein Virtueller Eingang definiert sein mit der Bezeichnung [name_1]

an alle Zimmer

miniserver://192.168.1.255/dev/sps/io/[name]/[value]
Hier wird der Befehl an Broadcast gesendet (x.x.x.255). In allen Zimmern muss ein Virtueller Eingang definiert sein mit der Bezeichnung [name].

 

weiterer Inhalt

Folgende Befehle wurden implementiert:

  • Zimmer gesperrt
  • Zimmer buchbar
  • Zimmer gebucht/reserviert
  • Zimmer eingecheckt
  • Zimmer ausgecheckt

 

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Hotellichtsteuerung