Hotel Lichtsteuerung

Anwendung

Mit diesem Baustein kann eine Lichtsteuerung für ein Hotelzimmer realisiert werden. Die Grundeinstellungen des Hotels können vom Gast individuell verändert werden und werden nach dem Auschecken wieder auf die Standardwerte zurückgesetzt.

Hier erfahren Sie, wie Sie mehrere Miniserver über einen Hauptminiserver verwalten können:
Gateway/ Client

 

Grundprogrammierung

Checkt ein Gast an der Rezeption ein, so wird an den Eingang AIr der Analogwert 2 gesendet und die Szene 3 – Willkommen gestartet, damit der Gast nach Betreten des Zimmers nicht im Dunkeln tappen muss. Diese Szene kann außerdem mittels Bewegungsmelder (Eingang Mv) und Türkontakt (Eingang ID) gestartet werden. Wird nun die Zimmerkarte in den Kartenslot gesteckt, startet je nach Tageszeit eine der 4 Grundszenen (S4 – Morgen, S5 – Tag, S6 – Abend oder S7 – Nacht).

Bedient der Gast den Baustein über die Eingänge I1 – I20, so wird der aktuelle Status der Ausgänge für die jeweilige Szene gespeichert. Erst wenn der Gast auscheckt und am Eingang AIr der Analogwert 0 anliegt, werden die Szenen wieder auf die Standardwerte zurückgesetzt.

Zieht nun der Gast die Karte aus dem Slot, wird Szene 8 – Raumverlassen für die bei Parameter Tl eingestellte Zeit aktiviert. Dies bietet zusätzlichen Komfort, da man nie im Dunkeln stehen muss.

 

ALLES-AUS FUNKTION

Doppelklick

Wird an einem der Eingänge I1-I20 oder S10-S13 ein Doppelklick erkannt, so werden alle Ausgänge der Lichtsteuerung auf 0 gesetzt.

Langzeitklick

Ebenso können durch einen langen Tastendruck an den Eingängen I1-I20 oder S10-S13 alle Augänge des Bausteines auf 0 gesetzt werden. Die notwendige Dauer des Tastendrucks wird durch Parameter To definiert.

 

Gute-Nacht-Taste

Der Gast geht ins Bett und kann über 1 Taste die gesamte Beleuchtung ausschalten.

 

EINFÜGEN VON LICHTSZENEN

Um Lichtszenen zu definieren, führen Sie einen Doppelklick auf den Baustein aus. Alternativ können Sie auch durch klicken auf das Feld „Klick hier“ im Eigenschaftsfenster Lichtszenen einfügen. Es erscheint ein Fenster, in dem Sie die dreizehn möglichen Lichtszenen angezeigt bekommen. Die ersten neun Szenen sind vordefiniert und können nicht verändert werden. Die Szenen 10 – 13 stehen ihnen zur individuellen Gestaltung zur Verfügung.

lightcontrollerh

 

STATUS AUSGÄNGE

Die Ausgänge QP, QS, QD und AQrm dienen hauptsächlich zur zentralen Verwaltung der Hotelzimmer.

Dies kann zum Beispiel in Kombination mit der Hotel Management Software Fidelio realisiert werden.

 

Eingänge

Name

Bezeichnung

Beschreibung

Wertebereich

Einheit

I1-I20TriggereingängeEingänge für Dimmer bzw. Schalteingänge für Leuchten

Bezieht sich direkt auf den Ausgang (Z.B. I1 auf AQ1)

0/1
S10-S13LichtszeneneingangDurch Impuls wird die jeweilige Szene gestartet0/1
RResetSetzt alle Ausgänge auf 00/1
ICKartenkontaktBaustein kann erst bedient werden, wenn Karte gesteckt ist0/1
ISServicetasteFunktion abhängig von Servicemode (Parameter MS)
AIrEingang Raumstatus0 = ungebucht, 1 = gebucht, 2 = Gast eingecheckt0 – 2
IDTürkontaktstartet Szene 3 – Willkommen0/1
DisMSperre BewegungsmelderBewegungsmelder wird gesperrt0/1
MvBewegungsmelderStartet Szene 3 – Willkommen0/1
DisDisableKindersicherung – sperrt alle Eingänge, aber nicht die Visualisierung0/1

Parameter

Name

BezeichnungBeschreibungWertebereichEinheit
RemanenzRemanenzeingangAktiviert die Remanenz des Bausteins.0/1
MSModus Servicepersonalauswahl, wie Servicemode gestartet wird:

  • 0 = Servicetaste mit Langzeitklick betätigen, nachdem die Karte eingesteckt wurde
  • 1 = Impuls an Servicetaste, bevor Karte eingesteckt wird
  • 2 = Servicetaste Einschalten, bevor Karte gesteckt wird
  • 3 = Karte innerhalb der Zeit „TM“ 2 mal stecken
0 – 3
TMDauer Modus ServicepersonalInnerhalb dieser Zeit kann der Servicemode gestartet werden.s
ToDauer LangzeitklickDauer des Langzeitklicks für „Alles aus“s
TlTimeout RaumverlassenDauer Szene Raumverlassen (Nachlaufzeit)

0, wenn die Szene nicht ausgeschaltet werden soll

s
Mmaximaler ZeitabstandMaximaler Zeitabstand zwischen 2 Impulsens
SISchrittweite DimmerGibt die Schrittweite des Dimmers an0-100%
STSchrittzeit DimmerGibt an, über welche Zeit die Schrittweite überwunden wirds
MinMinimalwert des DimmersUnterer Grenzwert Dimmer (0-50%)0-50%
MaxMaximalwert des DimmersOberer Grenzwert Dimmer (50-100%)50-100%
LModus letzten Wert nicht setzenParametereingang letzten Dimmerwert nicht setzen (Aus = Kurzer Klick setzt letzten Wert, wenn ausgeschaltet)0/1
THEinschaltdauer BewegungsmelderParametereingang EIN für Bewegungsmelder. Startet mit fallender Flanke des Bewegungsmelder Eingangs.s

 

Ausgänge

Name

BezeichnungBeschreibungWertebereichEinheit
AQ1-AQ20Ausgang für LichtsteuerungAnaloge Ausgänge für Aktor/Dimmer 1-20

bei RGB – %-Wert Rot + %-Wert Grün * 1000 + %-Wert Blau * 1.000.000

AQsAktive Lichtszene (0 – 13) Analoger Ausgang für aktivierte Szene
QPStatus AnwesenheitEin, wenn Karte gesteckt0/1
QSStatus ServiceEin, wenn Raum im Servicemode0/1
QDStatus Service durchgeführtEin, wenn Raumservice abgeschlossen0/1
AQrmZimmermädchenstatus
  • 1= frei/nicht sauber
  • 2= besetzt/nicht sauber
  • 3= frei/sauber
  • 4= besetzt/sauber
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