Hotel Lichtsteuerung

Anwendung

Mit diesem Baustein kann eine Lichtsteuerung für ein Hotelzimmer realisiert werden. Die Grundeinstellungen des Hotels können vom Gast individuell verändert werden und werden nach dem Auschecken wieder auf die Standardwerte zurückgesetzt.

Hier erfahren Sie, wie Sie mehrere Miniserver über einen Hauptminiserver verwalten können:
Gateway/ Client

 

Grundprogrammierung

Checkt ein Gast an der Rezeption ein, so wird an den Eingang AIr der Analogwert 2 gesendet und die Szene 3 – Willkommen gestartet, damit der Gast nach Betreten des Zimmers nicht im Dunkeln tappen muss. Diese Szene kann außerdem mittels Bewegungsmelder (Eingang Mv) und Türkontakt (Eingang ID) gestartet werden. Wird nun die Zimmerkarte in den Kartenslot gesteckt, startet je nach Tageszeit eine der 4 Grundszenen (S4 – Morgen, S5 – Tag, S6 – Abend oder S7 – Nacht; Morgensszene  Morgendämmerung: + 30 Minuten bis 11 Uhr, Mittagsszene: 11 bis 15 Uhr. Abendszene: 15:00 Uhr bis Abenddämmerung – 30 Minuten).

Bedient der Gast den Baustein über die Eingänge I1 – I20, so wird der aktuelle Status der Ausgänge für die jeweilige Szene gespeichert. Erst wenn der Gast auscheckt und am Eingang AIr der Analogwert 0 anliegt, werden die Szenen wieder auf die Standardwerte zurückgesetzt.

Zieht nun der Gast die Karte aus dem Slot, wird Szene 8 – Raumverlassen für die bei Parameter Tl eingestellte Zeit aktiviert. Dies bietet zusätzlichen Komfort, da man nie im Dunkeln stehen muss.

Kommt ein Service Personal in das Zimmer, steckt die Karte rein und macht Y Sekunden Langzeitklick, wird die setzt Serviceszene aktiviert (kurz alles aus und dann alles ein). Das Service Personal sollte vor dem Verlassen des Zimmers (Karteziehen) immer ‘Alles aus’ machen (Langzeitklick). Damit wird gewährleistet, dass sicher keine Szene gespeichert wird.

Es werden keine Statusänderung von Fidelio übernommen wenn die Karte gesteckt ist (inkl. Servicemodus)

ALLES-AUS FUNKTION

Doppelklick

Wird an einem der Eingänge I1-I20 oder S10-S13 ein Doppelklick erkannt, so werden alle Ausgänge der Lichtsteuerung auf 0 gesetzt.

Langzeitklick

Ebenso können durch einen langen Tastendruck an den Eingängen I1-I20 oder S10-S13 alle Augänge des Bausteines auf 0 gesetzt werden. Die notwendige Dauer des Tastendrucks wird durch Parameter To definiert.

 

Gute-Nacht-Taste

Der Gast geht ins Bett und kann über 1 Taste die gesamte Beleuchtung ausschalten.

 

EINFÜGEN VON LICHTSZENEN

Um Lichtszenen zu definieren, führen Sie einen Doppelklick auf den Baustein aus. Alternativ können Sie auch durch klicken auf das Feld „Klick hier“ im Eigenschaftsfenster Lichtszenen einfügen. Es erscheint ein Fenster, in dem Sie die dreizehn möglichen Lichtszenen angezeigt bekommen. Die ersten neun Szenen sind vordefiniert und können nicht verändert werden. Die Szenen 10 – 13 stehen ihnen zur individuellen Gestaltung zur Verfügung.

lightcontrollerh

 

STATUS AUSGÄNGE

Die Ausgänge QP, QS, QD und AQrm dienen hauptsächlich zur zentralen Verwaltung der Hotelzimmer.

Dies kann zum Beispiel in Kombination mit der Hotel Management Software Fidelio realisiert werden.

 

Eingänge

Name

Bezeichnung

Beschreibung

Wertebereich

Einheit

I1-I20 Triggereingänge Eingänge für Dimmer bzw. Schalteingänge für Leuchten

Bezieht sich direkt auf den Ausgang (Z.B. I1 auf AQ1)

0/1
S10-S13 Lichtszeneneingang Durch Impuls wird die jeweilige Szene gestartet 0/1
R Reset Setzt alle Ausgänge auf 0 0/1
IC Kartenkontakt Baustein kann erst bedient werden, wenn Karte gesteckt ist 0/1
IS Servicetaste Funktion abhängig von Servicemode (Parameter MS)
AIr Eingang Raumstatus 0 = ungebucht, 1 = gebucht, 2 = Gast eingecheckt 0 – 2
ID Türkontakt startet Szene 3 – Willkommen 0/1
DisM Sperre Bewegungsmelder Bewegungsmelder wird gesperrt 0/1
Mv Bewegungsmelder Startet Szene 3 – Willkommen 0/1
Dis Disable Kindersicherung – sperrt alle Eingänge, aber nicht die Visualisierung 0/1

Parameter

Name

Bezeichnung Beschreibung Wertebereich Einheit
Remanenz Remanenzeingang Aktiviert die Remanenz des Bausteins. 0/1
MS Modus Servicepersonal auswahl, wie Servicemode gestartet wird:

  • 0 = Servicetaste mit Langzeitklick betätigen, nachdem die Karte eingesteckt wurde
  • 1 = Impuls an Servicetaste, bevor Karte eingesteckt wird
  • 2 = Servicetaste Einschalten, bevor Karte gesteckt wird
  • 3 = Karte innerhalb der Zeit „TM“ 2 mal stecken
0 – 3
TM Dauer Modus Servicepersonal Innerhalb dieser Zeit kann der Servicemode gestartet werden. s
To Dauer Langzeitklick Dauer des Langzeitklicks für „Alles aus“ s
Tl Timeout Raumverlassen Dauer Szene Raumverlassen (Nachlaufzeit)

0, wenn die Szene nicht ausgeschaltet werden soll

s
M maximaler Zeitabstand Maximaler Zeitabstand zwischen 2 Impulsen s
SI Schrittweite Dimmer Gibt die Schrittweite des Dimmers an 0-100 %
ST Schrittzeit Dimmer Gibt an, über welche Zeit die Schrittweite überwunden wird s
Min Minimalwert des Dimmers Unterer Grenzwert Dimmer (0-50%) 0-50 %
Max Maximalwert des Dimmers Oberer Grenzwert Dimmer (50-100%) 50-100 %
L Modus letzten Wert nicht setzen Parametereingang letzten Dimmerwert nicht setzen (Aus = Kurzer Klick setzt letzten Wert, wenn ausgeschaltet) 0/1
TH Einschaltdauer Bewegungsmelder Parametereingang EIN für Bewegungsmelder. Startet mit fallender Flanke des Bewegungsmelder Eingangs. s

 

Ausgänge

Name

Bezeichnung Beschreibung Wertebereich Einheit
AQ1-AQ20 Ausgang für Lichtsteuerung Analoge Ausgänge für Aktor/Dimmer 1-20

bei RGB – %-Wert Rot + %-Wert Grün * 1000 + %-Wert Blau * 1.000.000

AQs Aktive Lichtszene (0 – 13)  Analoger Ausgang für aktivierte Szene
QP Status Anwesenheit Ein, wenn Karte gesteckt 0/1
QS Status Service Ein, wenn Raum im Servicemode 0/1
QD Status Service durchgeführt Ein, wenn Raumservice abgeschlossen 0/1
AQrm Zimmermädchenstatus
  • 1= frei/nicht sauber
  • 2= besetzt/nicht sauber
  • 3= frei/sauber
  • 4= besetzt/sauber
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