Internorm Extension

Die Internorm Extension ermöglicht das Einbinden von Geräten, die mit der I-tec Funktechnologie des Herstellers Internorm ausgestattet sind. Beispielsweise Lüftung, Beschattung, Fensterkontakte oder Handsender.

Datenblatt Internorm Extension

Inhaltsverzeichnis


Inbetriebnahme

Die Installation der Internorm Extension erfolgt in einem geeigneten Verteiler auf einer Hutschiene.

Schließen Sie die Spannungsversorgung, sowie die Link Datenleitungen zum Miniserver an, und schrauben Sie eine SMA Antenne auf.

Für bestmöglichen Empfang verwenden Sie die optional erhältliche Stabantenne. Positionieren Sie die Antenne ausserhalb des Verteilers, wenn dieser aus Metall besteht. Im Lieferumfang der Stabantenne befindet sich dazu ein SMA Verlängerungskabel. Alternativ ist eine flache SMA Klebeantenne erhältlich.

Nach dem Einschalten der Spannungsversorgung startet die Extension, die Status LED blinkt bei korrekter Verbindung zum Miniserver nach kurzer Zeit orange.

Folgen Sie danach dem Einlernvorgang


Einlernen von I-tec Geräten

Lernmodus:

Die I-tec Geräte müssen mithilfe eines Lernmodus in Loxone Config eingelernt werden. Dieser ist im Auslieferungszustand nach Herstellung der Spannungsversorgung aktiv.

War ein I-tec Gerät bereits eingelernt, so muss dieses wieder in den Lernmodus gesetzt werden. Details dazu finden Sie in der jeweiligen Betriebsanleitung.

Suchen und einlernen:

Zum Suchen nach I-tec Geräten klicken Sie in Loxone Config zuerst auf die Internorm Extension, und aktivieren anschließend die Internorm Suche

Im nun geöffneten Fenster werden I-tec Geräte aufgelistet, die im Lernmodus sind:

Markieren Sie nun ein Gerät, geben Montageort und Raum ein, und klicken dann auf Gerät erstellen.

Zum Übernehmen der Änderungen speichern Sie das Programm anschließend in den Miniserver.

Danach sind die hinzugefügten Geräte betriebsbereit, die jeweiligen Funktionen sind im Peripheriebaum von Loxone Config verfügbar.

Einlernen von Fensterkontakten:

Da der I-tec Fensterkontakt ein anderes Kommunikationsprotokoll nutzt, unterscheidet sich der Einlernvorgang etwas.

Starten Sie zunächst die Internorm Suche wie zuvor beschrieben. Im Suchfenster klicken Sie dann rechts auf den Button Fensterkontakt suchen

Sobald die Suche läuft, legen Sie in den Fensterkontakt die Batterien ein. Falls diese schon eingelegt sind, nehmen Sie die Batterien kurz heraus und legen sie wieder ein.

Danach wird innerhalb ein paar Sekunden der Fensterkontakt angezeigt.

Markieren Sie nun ein Gerät, geben Montageort und Raum ein, und klicken dann auf Gerät erstellen.

Zum Übernehmen der Änderungen speichern Sie das Programm anschließend in den Miniserver.

Der I-tec Fensterkontakt muss für eine Unterstützung mindestens die Firmwareversion B11211 aufweisen. Bei Fensterkontakten älter als März 2018 ist dazu ein Firmwareupdate durch den Internorm Kundendienst erforderlich.

Hinweise:

Bitte beachten Sie, dass I-tec Geräte nicht gleichzeitig aneinander gekoppelt, und zusätzlich an der Internorm Extension eingelernt werden dürfen. Beispielsweise darf ein I-tec Handsender nur entweder mit einer I-Tec Beschattung gekoppelt werden, oder an der Internorm Extension eingelernt werden.

I-tec Geräte gleichen Gerätetyps können beim Einlernvorgang nicht einzeln identifiziert werden. Lernen Sie deshalb die Geräte entweder nach und nach ein, oder treffen Sie die Zuordnung Raum/Montageort erst nach dem Einlernen, z.B. durch eine Probefahrt der Beschattung.


Inbetriebnahme von I-tec Geräten

Für weiterführende Informationen zu den unterschiedlichen I-tec Geräten besuchen Sie bitte die Dokumentation auf unserer Website:

Inbetriebnahme von Internorm I-tec Geräten


Diagnose-Eingänge

Kurzbeschreibung Einheit
Onlinestatus Internorm Extension Digital




Eigenschaften

Kurzbeschreibung Beschreibung Einheit Wertebereich Standardwert
Seriennummer Gibt die Seriennummer des Geräts an.
Für Extensions: 'Auto' darf nur verwendet werden, wenn nur eine Extension dieses Typs vorhanden ist.
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Abfrage und Sendezyklus Abfrage und Sendezyklus: Sensoren der Geräte werden in diesem Zyklus abgefragt. Für Geräte, die eine Offline-Überwachung haben, wird dieser Zyklus auch zur Offline-Erkennung verwendet. Bei schlechter Signalstärke wird empfohlen, den Sendezyklus größer zu wählen. min 30...240 30
Koordiniertes Senden von Befehlen Die Extension koordiniert das Senden von Funkbefehlen mit anderen Internorm Extensions, um mögliche Funkstörungen untereinander zu vermeiden. Dies erhöht bei Zentralfahrten die Zuverlässigkeit, kann aber zu leichten Verzögerungen führen. - - -
Onlinestatus überwachen Wenn angehakt, werden Sie über den Systemstatus oder über den Cloud Mailer benachrichtigt, wenn das Gerät nicht mehr erreichbar bzw. offline ist. - - -




Sicherheitshinweise

Die Installation muss nach den einschlägigen Vorschriften durch eine Elektrofachkraft erfolgen.

Die Installation erfordert den Einbau in ein geeignetes Gehäuse, um den Schutz vor Berührung, Wasser und Schmutz zu gewährleisten.

Das Gerät darf nicht für sicherheitskritische Anwendungen zum Einsatz kommen.


Dokumente

Datenblatt Internorm Extension