Gleitender Mittelwert

Anwendung

Mit dem Programmbaustein Gleitender Mittelwert können Sie einen sich ständig aktualisierenden Mittelwert über eine definierte Anzahl von Werten bilden. Anwendungsbeispiele sind z.B. Lüftungssteuerung, Klimaregelung, Heizungssteuerung, …

 

Grundprogrammierung

mw

Verknüpfen Sie den Analogwert, aus dem ein gleitender Mittelwert gebildet werden soll, an den Eingang AI. Durch Parameter ST wird bestimmt, in welchem Zeitabstand der Eingangswert abgefragt werden soll (in Sekunden).

Die Anzahl der Werte, die zur Mittelwertbildung herangezogen werden sollen, können Sie über Parameter S definieren.

Der Mittelwert wird am Ausgang AQ ausgegeben.

 

Eingänge

NameBezeichnungErklärungWertebereichEinheit
AIanaloger EingangAnalogwert, aus dem ein gleitender Mittelwert gebildet werden soll.

 

Parameter

NameBezeichnungErklärungWertebereichEinheit
RemanenzRemanenzeingangAktiviert die Remanenz des Bausteins.0/1
ST AbfragezyklusBestimmt, in welchem Zeitabstand die Eingangswerte abgefragt werden sollen.s
SAnzahl AbfragenAnzahl der Werte, die für die Berechnung herangezogen werden sollen.

 

Ausgänge

NameBezeichnungErklärungWertebereichEinheit
AQanaloger AusgangAnalogausgang, an dem der Mittelwert ausgegeben wird.

Programmierbeispiel

mw_bsp

 

Der Analogwert, der mit Eingang AI (Außentemperatur) verknüpft ist, wird alle 1800 Sekunden abgefragt (Parameter ST – 1800 Sekunden = 30 Minuten).

Zur Mittelwertbildung werden die letzten 48 Werte (Parameter S) herangezogen.

Der errechnete Mittelwert wird am Ausgang AQ (Mittelwert Außentemperatur 24H) ausgegeben.

 

Es wird hier der Mittelwert der letzten 24 Stunden berechnet, wobei die Temperatur alle 30 Minuten abgefragt wird.

24 Stunden deshalb, weil wir 48 Werte verwenden und jede halbe Stunde abfragen (2 Werte pro Stunde).