Wie Technologie Menschen mit Autismus im Alltag unterstützt
Automatisierung, die mehr Selbstbestimmung ermöglicht: Project Beacon setzt in Texas auf LOXONE und schafft Räumlichkeiten, die die Lebensqualität der Besucher:innen spürbar verbessern. Herzstück des Projekts ist ein Sensorikraum, in dem individuell gesteuerte Licht- und Klangszenen bei der Reizregulierung helfen.
Details, die den Unterschied machen.
In allen Räumen lässt sich die reguläre LED-Beleuchtung deaktivieren und durch sanfte sensorische Lichtstimmungen ersetzen, etwa beruhigendes Blau, Regenbogenmuster oder individuell abgestimmte Szenen. Verdunkelungsrollos schaffen zusätzlich einen Rückzugsbereich.
Neu gedacht: Der Sensorikraum
Bei Reizüberflutung im Alltag steht ein eigens eingerichteter Raum zur Verfügung, in dem man sich zurückziehen kann. Musik, Licht und visuelle Szenen greifen ineinander: ein Strand, ein Regenwald, wechselnde Naturszenen. Per App wählt das Team die passende Szene.
„Der Sensorikraum ist inzwischen wirklich zu einem besonderen Alleinstellungsmerkmal geworden. Wenn Eltern hier in den Raum kommen, dann sehen sie ihn und verstehen sofort, worum es bei uns geht.“
Smarte Lösungen entlasten das Team.
Automatische Durchsagen
Etwa „Es ist Zeit für deine Trinkpause“, laufen zeitgesteuert über die Lautsprecheranlage. Niemand muss mehr daran denken.
Sicherheit mitgedacht
Die Hintertüren des Bereichs sind mit Sensoren ausgestattet. Öffnet sich eine, weiß das gesamte Team sofort Bescheid.
Ursprung des Projekts
Hinter dem Projekt steckt eine persönliche Geschichte. Der älteste Sohn eines LOXONE Partners ist Autist. Deswegen liegt ihm dieses Projekt besonders am Herzen. Zuhause hat er bereits ähnliche Lösungen umgesetzt. Mit Project Beacon kommen diese Lösungen nun vielen Menschen zugute.
„Wir haben bei uns zu Hause ein paar Dinge umgesetzt, ähnlich wie hier. Und das zu machen, hat mir gezeigt, wir können diese Lösung auch für andere Menschen einsetzen und ihnen damit helfen.“