LOXONE Stellantrieb: So prüfen wir Qualität – für viele Gebäudeleben
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5. Februar 2026
Vom ersten Platinentest bis zum Dauertest unter realen Bedingungen: So stellen wir sicher, dass der LOXONE Stellantrieb zuverlässig öffnet, schließt und durchhält – auch nach hunderttausenden Fahrten. Denn wir entwickeln Produkte, die ein Gebäudeleben lang mitlaufen. Genau deshalb haben wir den LOXONE Stellantrieb nicht nur weiterentwickelt, sondern komplett neu gedacht. Und genauso konsequent haben wir auch das Qualitätsmanagement aufgebaut: mit klar definierten Prüfungen in der Fertigung – und mit einem Dauertest, der den Alltag im Gebäude so realistisch wie möglich nachstellt.
Komplett neu gedacht – das war die Herausforderung
Beim Redesign des Stellantriebs ging es nicht darum, „hier und da“ etwas zu optimieren. Das Hardwaredesign wurde von Grund auf neu aufgebaut: Platine, Gehäuse und Getriebemotor wurden vollständig neu konzipiert. Warum ist das wichtig? Weil ein Stellantrieb im Gebäude nicht isoliert arbeitet. Er ist Teil eines Zusammenspiels: Wärmeversorgung, Regelung und Energieeffizienz.
Damit du dich im Projekt auf dieses Zusammenspiel verlassen kannst, ist der LOXONE Stellantrieb robust konzipiert.
Der LOXONE Stellantrieb ist ein motorischer Stellantrieb. Durch gängige Adapterringe ist er an zahlreichen Ventilen verwendbar, welche typischerweise bei Fußbodenheizungen und Heizkörpern zum Einsatz kommen.
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Qualität, die in Europa entsteht – gemeinsam mit Zollner
Gefertigt und geprüft wird der LOXONE Stellantrieb bei Zollner Elektronik – Europas EMS-Marktführer mit über 12.500 Mitarbeitenden weltweit. Für uns ist das mehr als nur Produktion: Wir wollen, dass Wertschöpfung und Qualitätssicherung so weit wie möglich in Europa bleiben – mit klaren Prozessen, kurzen Wegen und Standards, die sich tagtäglich reproduzieren lassen. Aktuell entstehen dort zehntausende Stellantriebe pro Monat – und jeder einzelne durchläuft definierte Prüfschritte, bevor er das Werk verlässt.
Bild: © Zollner Elektronik AG
Qualität, die nicht dem Zufall überlassen wird
Jeder LOXONE Stellantrieb absolviert bei uns mehrere Tests, bevor er ein Etikett bekommt und das Werk verlässt. Das Ziel ist simpel: Produktqualität, die nachvollziehbar und reproduzierbar abgesichert ist.
Bevor ein Stellantrieb zusammengebaut wird, gibt es einen Check:
- Die Firmware wird aufgespielt und geprüft.
- Grundlegende Funktionen werden verifiziert.
- Der Motor wird bereits in diesem Schritt angesteuert, um die Basisfunktionalität direkt zu testen.
Erst wenn dieser erste Test positiv ist, beginnt das Assembling. Der Getriebemotor wird ins Gehäuse geschraubt, die Platine aufgesetzt und mit dem Motor verbunden, danach folgt die Außenschale. So stellen wir sicher: Wir bauen nicht erst „schön zusammen“ – wir prüfen früh, ob das Herzstück sauber läuft.
Endtest als Belastungstest: Verbindung, Hub, Kraft – unter Kontrolle
Nach der Montage folgt der Endtest – und der hat es in sich. Der Prüfadapter stellt eine Verbindung zu den Messerschneidklemmen her.
Im Belastungstest selbst passiert Folgendes:
- Der Stellantrieb drückt auf einen federbelasteten Stößel
- der gesamte Hubweg wird ausgeführt
- der Antrieb fährt gegen eine Kraftmesszelle (0 bis 200 N)
Erst wenn Platinentest und Endtest bestanden sind, bekommt der Stellantrieb sein Etikett – und geht in den Versand.
„Zuverlässig für viele Gebäudeleben“ – was das in Zahlen bedeutet
Bei der Entwicklung des LOXONE Stellantriebs haben wir großen Wert darauf gelegt, dass er über viele Jahre zuverlässig und präzise arbeitet.
Praxisbeispiel:
In einem Gebäude wird an 300 Tagen pro Jahr geheizt. Bei 10 Schließungen pro Heiztag sind das 3.000 Schließungen pro Jahr – und auf 25 Jahre gerechnet 75.000 Schließungen.
Dauertest unter realen Bedingungen
Mit diesen 75.000 Schließungen begnügten wir uns jedoch nicht: Unser Stellantrieb – sowohl Tree als auch Air – meistert mehr als 500.000 Schließungen problemlos. Diese Zahl ist nicht „aus der Luft gegriffen“, sondern basiert auf einem Dauertest unter realen Bedingungen. Und so sieht der Testaufbau aus:
- Heizkreisverteiler inkl. Zirkulationspumpe
- 65 °C warmes Wasser, das durch die Heizkreise läuft
- zusätzlich wurde der Verteiler isoliert, um die Bedingungen im praktischen Einsatz bestmöglich abzubilden
In diesem Aufbau wurden die Stellantriebe dauerhaft geöffnet und geschlossen – über einen langen Zeitraum, unter Wärme und im „echten“ Systemumfeld. Das Ergebnis: Nach über 500.000 Fahrten konnten wir keine Schäden oder Ermüdungen feststellen.
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