Wasserkraftwerk wird Grün
- Land AT, Weyregg am Attersee
- Baujahr 1981
- Fläche 0 m²
- LOXONE Partner s2 - seidl solutions

Herausforderung
Der Kunde betreibt seit 1981 ein Kleinwasserkraftwerk mit einer Leistung von rund 40 kW. Die Anlage wird über einen etwa 500 m entfernten, rund 65 m höher gelegenen Wasserspeicher gespeist.
Bis zur Modernisierung wurde das Kraftwerk vollständig analog und manuell betrieben. Die Regelung der Turbinenklappen erfolgte mehrmals täglich durch händische Nachjustierung. Zur Beurteilung der aktuellen Betriebssituation (z. B. zu geringer Wasserstand, drohender Überlauf) war es häufig erforderlich, den schwer zugänglichen Wasserspeicher direkt vor Ort zu kontrollieren.
Regelmäßig kam es dabei zu Situationen, in denen nicht ausreichend Wasser zur Verfügung stand. In diesen Fällen wurde der Generator aufgrund der Netzanpassung zum Motor, wodurch anstatt Strom zu erzeugen elektrische Energie aus dem Netz bezogen wurde – mit entsprechenden Mehrkosten.
Darüber hinaus war es nahezu unmöglich, die Turbinenklappen optimal an den aktuellen Füllstand sowie an die Nachspeisung anzupassen. Dies führte zu zusätzlichen Effizienz- und Energieverlusten im laufenden Betrieb.
Wichtig war, die sehr gut erhaltenen Kraftwerksteile weiter betreiben zu können.
Bis zur Modernisierung wurde das Kraftwerk vollständig analog und manuell betrieben. Die Regelung der Turbinenklappen erfolgte mehrmals täglich durch händische Nachjustierung. Zur Beurteilung der aktuellen Betriebssituation (z. B. zu geringer Wasserstand, drohender Überlauf) war es häufig erforderlich, den schwer zugänglichen Wasserspeicher direkt vor Ort zu kontrollieren.
Regelmäßig kam es dabei zu Situationen, in denen nicht ausreichend Wasser zur Verfügung stand. In diesen Fällen wurde der Generator aufgrund der Netzanpassung zum Motor, wodurch anstatt Strom zu erzeugen elektrische Energie aus dem Netz bezogen wurde – mit entsprechenden Mehrkosten.
Darüber hinaus war es nahezu unmöglich, die Turbinenklappen optimal an den aktuellen Füllstand sowie an die Nachspeisung anzupassen. Dies führte zu zusätzlichen Effizienz- und Energieverlusten im laufenden Betrieb.
Wichtig war, die sehr gut erhaltenen Kraftwerksteile weiter betreiben zu können.
Lösung
Der Kern der Lösung ist der Miniserver als zentrale Steuer- und Regeleinheit der gesamten Anlage. Durch die Einbindung relevanter Messwerte aus den Energiezählern sowie aus Druck-, Füllstands- und Winkelsensoren konnte das bestehende Kraftwerk vollständig automatisiert werden – ohne einen Austausch der zentralen mechanischen oder elektrischen Kernkomponenten.
Für den Wasserspeicher wurde zusätzlich eine LoRaWAN-basierte Lösung integriert. Ein Füllstandssensor mit PV-gestützter, autarker Sendeeinheit erfasst die Messwerte und übermittelt diese zuverlässig an den Miniserver. Dadurch ist eine kontinuierliche und ortsunabhängige Überwachung des Wasserspeichers gewährleistet.
Für den Wasserspeicher wurde zusätzlich eine LoRaWAN-basierte Lösung integriert. Ein Füllstandssensor mit PV-gestützter, autarker Sendeeinheit erfasst die Messwerte und übermittelt diese zuverlässig an den Miniserver. Dadurch ist eine kontinuierliche und ortsunabhängige Überwachung des Wasserspeichers gewährleistet.
Durch den Einsatz der Loxone-Technologie in Kombination mit unserem fachlichen Know-how konnte das Kraftwerk nicht nur vollständig automatisiert werden, sondern es wurde zugleich ein besonders effizientes und intelligentes Energiemanagement realisiert. <br /><br /> <br /><br /> Darüber hinaus wird der Betreiber im täglichen Betrieb spürbar entlastet und gewinnt wertvolle Zeit, da manuelle Eingriffe und Kontrollgänge entfallen und bei Notwendigkeit automatisch informiert oder alarmiert wird.
Patrick Seidl
Produkte
- Miniserver · 100335
- Modbus Extension · 100124
- Energiezähler 3-phasig Tree · 100567
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