Gewächshauskontrolle

  • Land CZ
  • Baujahr 2025
  • LOXONE Partner Daniel Brabec
Gewächshauskontrolle

Herausforderung

Ein Kunde kontaktierte mich mit der Anfrage, dass er eine intelligente Steuerung für sein Gewächshaus benötigte. Diese wurde von einer Firma umgesetzt, die über kein für den Kunden ausreichendes Steuerungssystem verfügte.

Lösung

Das Gewächshaus selbst besteht aus mehreren Beschattungs- und Lüftungselementen, die mit konventionellen Drehstrommotoren und Endschaltern (die nicht mit den Motoren verbunden sind) ausgestattet sind.



Daher musste zunächst die Motorsteuerung selbst entwickelt werden. Wir verwendeten eine Kombination aus konventioneller Steuerung in Form von Schützen, die die Phasenfolge der Motoren umkehren, und deren Blockierung über Endschalter. Um einen möglichen gleichzeitigen Betrieb in beide Richtungen (mit dem daraus resultierenden Phasenkurzschluss) zu verhindern, schlossen wir die Schütze direkt an.



Der Einfachheit halber verwendeten wir Schütze mit einer 24-V-Spule. Dadurch konnten wir den Zustand der Endschalter direkt an die digitalen Eingänge von Loxone übermitteln.



Die physikalischen Größen (wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Regen, Sonneneinstrahlung) erfassten wir mit Sensoren von Drittanbietern über Modbus RTU. Angesichts der Anzahl und Vielfalt der Sensoren war der Einsatz der Loxone Wetterstation in diesem Fall nicht sinnvoll.



Die größte Herausforderung stellte sich letztendlich als die Visualisierung der Beschattungselemente heraus. Die logische erste Wahl war der Loxone Automatische Beschattung-Block. Das Problem war jedoch, dass dieser nicht mit Informationen zur Endposition arbeiten kann. Das ist vor allem deshalb problematisch, weil manche Gewächshauselemente mechanisch zum Hängenbleiben neigen. Deshalb haben wir das Problem vorerst mit dem Garagentor-Block gelöst. Optisch ist dieser zwar nicht ganz optimal, bietet aber die nötige Funktionalität.



Wir arbeiten noch am gesamten System.

Zur Übersicht