Licht und Architektur im Einklang

Lesedauer
Datum

7 Minuten
6. Dezember 2018

Werfen wir einen genaueren Blick auf die Gebäude des 21. Jahrhunderts, so lässt sich erkennen, dass die Architektur vom Licht lebt und umgekehrt. Aber warum genau sind Licht und Architektur untrennbar? Und welche Möglichkeiten ergeben sich dadurch? Wir haben Licht-Profi und Kopf der Loxone Lighting interviewt.

Ronald Schiefer
CEO Loxone Lighting


Licht dient schon längst nicht mehr seinem ursprünglichen Zweck, Räume zu erhellen. Mittlerweile geben sich Beleuchtung und Architektur die Hand und erfüllen gemeinsam mehrere Anforderungen auf einmal. Eine Symbiose, die atemberaubendes Design schafft, für einzigartigen Komfort sorgt und auf Wunsch den Gesundheitsaspekt berücksichtigt. Ronald, Leiter unseres Kompetenzzentrums rund um die Beleuchtung, weiß über die Wichtigkeit von Licht und Architektur im Einklang Bescheid. Und im heutigen Interview verrät er uns die Details dazu.

Warum hast du dich eigentlich dem Thema Licht verschworen, Ronald? 
Mich hat schon immer gereizt, Architektur zu analysieren und daraufhin das optimale Licht zu planen bzw. die optimale Leuchte oder den passenden Dimmer zu konstruieren. Die Kombination zwischen Entwicklung/Konstruktion und sichtbarem Licht sowie die Einsatzmöglichkeiten von Leuchten hält mich heute immer noch im Bann. Ich bin in der Entwicklung sozusagen von der ersten Minuten der “HighPower LED dabei”, dies nun seit über 15 Jahren. Jeder Tag ist eine spannende Herausforderung. Speziell durch das Loxone Smart Home und die vielen Möglichkeiten kann ich meine Gedanken erst richtig  in die Realität umsetzen.

Welche Möglichkeiten ergeben sich aus dem Zusammenspiel von Licht und Architektur?
Es gibt viele spektakuläre Architekturen, manche fesseln uns durch die schiere Imposanz, manche durch außergewöhnliche Formen und wieder andere mit raffiniertem understatement. Doch eine Sache haben die meisten Gebäude gemeinsam: Das richtige Licht bzw. Beleuchtungskonzept. Erst dadurch wird der gesamte Charme des Gebäudes zum Ausdruck gebracht.

Wo findet das Zusammenspiel aus Licht und Architektur deiner Meinung nach häufiger statt – im privaten oder gewerblichen Gebrauch?
Aus meiner Sicht “leider” immer noch im gewerblichen/öffentlichen Bereich. Hier werden zumeist Spezialisten wie Lichtplaner/Architekten beauftragt um dieses Thema umzusetzen. Dabei kann man auch in den eigenen vier Wänden mit einfachen Maßnahmen tolle Akzente selbst setzen. Ich würde jedem Bauherren raten, sich selbst Inspiration zu holen (zum Beispiel in unserem Online Magazin ;)) und dann mit etwas Mut – und natürlich dem Profi an der Seite – die Planung umzusetzen.

Warum sind deiner Meinung nach Licht und Architektur untrennbar?
Ohne die richtige Beleuchtung bzw. Lichtstimmung kommt auch die beste Architektur nicht oder nur unzureichend zur Geltung. Zudem kann man mit dem richtigen Licht Highlights und Akzente hervorheben und die Architektur im wahrsten Sinne des Wortes zum Strahlen bringen.

Welche Möglichkeiten stehen mir mit Loxone offen?
Wir bei Loxone bieten mit unseren eigenen Produkten eine sehr gute Basis um alle wichtigen Licht-Themen rund um das Smart Home abzudecken. Wir bieten alle Möglichkeiten hinsichtlich Ansteuerung bis zur fertigen Leuchte. Unser Ziel ist es, das den Kunden kein Wunsch offen bleibt.

Was sollte während des Hausbaus hinsichtlich Licht und Architektur beachtet werden?  
Natürlich muss früh genug mit der Planung begonnen werden, ansonsten entsteht aus der Wunsch-Beleuchtung schnell eine unspektakuläre “Notlösung”.
Bei der Planung selbst sollte unbedingt die goldene Regel beachtet werden. Denn ideale Beleuchtung wird erst durch die Kombination der drei unterschiedlichen Arten von Lichtquellen erreicht:

01 Eine großflächige Hintergrundbeleuchtung
02 eine gezielte Akzentbeleuchtung
03 und eine konzentrierte Arbeitsplatzbeleuchtung

Bei der Auswahl der Leuchtmittel sollte darauf geachtet werden, welcher Bereich damit beleuchtet wird und welchen Einsatzzweck sie dienen. Zum Beispiel kann ich keine Pendelleuchten zur Ausleuchtung eines Raums verwenden.

Welchen Geheimtipp hast du an dieser Stelle für unsere Leser?
Für mich persönlich sind Farblicht und die Gruppierung von Lichtquellen wichtige Themen. Sollte man sich selbst nicht ganz sicher sein, wie die Beleuchtung am Ende aussehen soll, lieber RGBW LED Streifen oder RGBW LED Spot einsetzen, statt nur auf warmweißes Licht zu setzen. Ein späterer Austausch der Komponenten kommt um ein vielfaches teurer – ganz vom Aufwand abgesehen. Generell würde ich persönlich nur noch auf die Tree Technologie zurückgreifen. Ganz ohne Kabel aus- und wieder einziehen kann jederzeit vom Loxone Partner die Gruppierung der Leuchten angepasst werden. Dies ist vor allem bei Veränderung der Inneneinrichtung oder der Lebensumstände von Vorteil.

Wie unterstützt Loxone hier?
Mit dem Planungstool unserer Konfigurationssoftware, Loxone Config, bieten wir den Partnern bereits eine tolle Möglichkeit die Basisbeleuchtung abzudecken. Hierbei werden automatisch Raum-Standardwerte angenommen.

Das heißt für unsere Kunden, dass sie sich hier nur mehr den Feinschliff überlegen müssen. Vielleicht doch ein Spot mehr oder weniger? Wo kommt noch eine Akzentbeleuchtung hin?

Beleuchtung im Mittelpunkt:
Loxone Lighting

In unserem Kompetenzzentrum in Salzburg (Ö) findet sowohl die Entwicklung als auch die Produktion von Hard- und Softwarelösungen im Bereich der Beleuchtung statt. Natürlich immer mit dem Fokus, Produkte und Lösungen zu entwickeln, die sich perfekt in das Loxone Smart Home integrieren lassen, um später den Bewohnern so viele Handgriffe wie nur möglich abzunehmen.

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