Zähler

Dieser Zähler eignet sich zur Erfassung von Verbrauch oder Lieferung verschiedener Medien wie Strom, Gas, Wasser, Wärme, usw.

Dazu werden die Werte eines physischen Zählers ausgelesen.

Gemeinsam mit anderen Zählerbausteinen können verschiedene Verbraucher, Erzeuger oder Speicher im Gebäude über den Energieflussmonitor für eine Gesamtdarstellung verknüpft werden.

Inhaltsverzeichnis


Eingänge

KürzelKurzbeschreibungBeschreibungWertebereich
PfPower or flowWird nur dieser Eingang verwendet, wird daraus auch der Zählerstand berechnet.
Ansonsten wird er nur für den Ausgang (Pf) und die Visualisierung verwendet.
0...∞
MrMeter readingEingang für Zähler, die den Zählerstand direkt als Analogwert senden.
Für Zähler, die nur Teilmengen senden (z.B. Smart Socket), ist in den Einstellungen des Bausteins die Relativzählung zu aktivieren.
0...∞
RResetImpuls: Zählerausgänge werden zurückgesetzt.
Ein: Baustein ist gesperrt.
0/1




Parameter

KürzelKurzbeschreibungBeschreibungWertebereichStandardwert
MroMeter reading offsetWert wird zum Ausgang (Mr) hinzugefügt.0




Ausgänge

KürzelKurzbeschreibungBeschreibungWertebereich
PfPower or flowLeistung oder Durchfluss0...∞
MrMeter ReadingZählerstand0...∞
RdReading todayZählerstand heute0...∞
RldReading yesterdayZählerstand gestern0...∞
RmReading this monthZählerstand dieses Monats0...∞
RlmReading last monthZählerstand letzter Monat0...∞
RyReading this yearZählerstand dieses Jahr0...∞
RlyReading last yearZählerstand letztes Jahr0...∞
APIAPI ConnectorIntelligenter API basierter Verbinder.
API Commands
-




Eigenschaften

KurzbeschreibungBeschreibungStandardwert
RelativzählungAktiv: Der ausgelesene Zähler sendet nur Teilmengen in Intervallen (relativ), der Baustein zählt zusammen und bildet daraus den Zählerstand.
Nicht aktiv: Der ausgelesene Zähler sendet selbst seinen Gesamtzählerstand (absolut), der Baustein bildet diesen nur ab.
-
Ungültigen Zählerstand meldenWenn aktiviert, werden Sie benachrichtigt, wenn ungültige Zählerstandswerte erkannt wurden. Zum Beispiel, wenn ein physischer Zähler aufgrund von Übertragungsfehlern unrealistische Werte sendet.-



Zählerstand und Einheiten

Grundsätzlich übernimmt ein physischer Zähler die Mengenerfassung und übergibt dem Baustein den Wert an einem Meter Reading Eingang. Der Baustein bildet den Zählerstand ab und erfasst die Statistik dafür.
Die Einheiten für Pf/Mr können unabhängig voneinander gewählt werden, da der Wert am Eingang Pf nur für den Ausgang Pf und zur Anzeige in der Visualisierung verwendet wird.

Wird der Eingang Pf alleine verwendet, übernimmt der Baustein die Funktion des Zählers.
In diesem Fall müssen die Einheiten für Pf/Mr stundenbezogen sein und in der Größenordnung übereinstimmen, damit der Zählerstand korrekt berechnet wird.
Beispiele:
Pf=kW, Mr=kWh
Pf=W, Mr=Wh
Pf=l/h, Mr=l
Pf=m³/h, Mr=m³
Pf=kg/h, Mr=kg

Wenn nur der Mr-Eingang verbunden ist, wird die Leistung auf Basis des Zählerstands berechnet. Die Leistung wird geschätzt, indem die Differenz zwischen den letzten beiden Zählerständen und ihrem Zeitintervall verwendet wird. Wenn derselbe oder ein kleinerer Zählerwert empfangen wird, wird die Leistung auf null gesetzt. (Bitte beachten: Dies funktioniert nur, wenn derselbe Wert eine zusätzliche Flanke verursacht!) Der Leistungswert bleibt unverändert, bis ein neuer Zählerwert empfangen wird.


Erkennung ungültiger Zählerstände

Der Zählerbaustein erkennt ungültige Zählerstände an den Mr(c/d) Eingängen, die durch fehlerhafte Datenübertragung von einem physischen Absolutwertzähler zustande kommen können, und ignoriert diese.

Grundsätzlich sind nur steigende oder gleichbleibende Zählerstände erlaubt, sinkende oder auf 0 springende Zählerstände werden verworfen.

Unrealistisch stark steigende Zählerstände werden verworfen, wenn:
- Die Wertänderung größer ist als der gesamte bisherige Verbrauch und gleichzeitig größer als 10000.
- Seit der letzten Wertänderung weniger als 8 Stunden vergangen sind.