PSP Großraumbüro Zürich

PSP Großraumbüro Zürich

Herausforderung

Für eine bestehende Gewerbeliegenschaft im Herzen Zürichs sollte gemeinsam mit Partner smarterr eine Mietfläche über drei Stockwerke mit LOXONE ausgebaut werden. Die Herausforderung: Die Flächen waren nicht neu, sondern verfügten über eine gewachsene Historie mit unterschiedlichen Ausbaustufen – entsprechend unterschiedlich war auch die vorhandene Technik. Trotz dieser Ausgangslage sollte ein einheitliches Steuerungskonzept entstehen, das sowohl gebäudeseitige Funktionen als auch individuelle Anforderungen des Mieters abdeckt, ohne dass Nutzer im Alltag manuell eingreifen müssen.

Lösung

Durch LOXONE ist eine einheitliche Steuerung über mehrere Stockwerke hinweg möglich: Untereinander vernetzte Miniserver auf den einzelnen Etagen bilden gemeinsam ein System aus einem Guss, sodass die gesamte Komplexität für den Nutzer verborgen bleibt. Softwareseitig wurde alles logisch in einer einzigen Konfigurationsdatei zusammengeführt – eine Synchronisation mehrerer Dateien war damit nicht nötig.


Auch die unterschiedlichen Leuchtentypen aus verschiedenen Ausbaustufen lassen sich mit LOXONE aus einer Plattform heraus steuern. Einfache LED-Niedervolt-Komponenten werden zentral aus der Spannungsversorgung kontrolliert, weitere Leuchten sind über kompakte DALI-Komponenten angebunden, die jeweils bis zu 64 Leuchten ansteuern können – für eine schlanke Elektroverteilung ohne verteilte Vorschaltgeräte. Verbleibende Leuchten laufen über konventionelle Dimmkanäle und Schaltrelais.


Beim Energiemanagement ermöglicht LOXONE eine detaillierte Erfassung des gesamten Energieflusses – live wie auch im Verlauf. So ließ sich etwa feststellen, dass zwei Kaffeemaschinen zu den größeren Verbrauchern zählen. Diese schalten sich morgens automatisch ein, damit die ersten Mitarbeitenden ohne Wartezeit ihren Kaffee genießen können, und werden präsenzabhängig mit Zeitverzögerung wieder deaktiviert. Ergänzend messen verteilte Smart Sockets punktuell den Verbrauch einzelner Arbeitsplätze und Geräte, um weitere Optimierungspotenziale zu identifizieren.


Auch kleinere Komfortlösungen sind durch LOXONE automatisiert: Eine Schiebetüre zwischen Cafeteria und Bürobereich schließt sich werktags automatisch um 11:30 Uhr und öffnet sich um 13:30 Uhr wieder, um Gerüche und Lärm aus dem Büro fernzuhalten. Für besondere Fälle stehen den Mitarbeitenden zusätzlich Managed Tablets zur Verfügung, über die sich in einer klar benannten App einzelne Zonen individuell anpassen lassen – ohne dass dies den hohen Automatisierungsgrad im Alltag beeinträchtigt. Nicht zuletzt sorgt eine lückenlose Protokollierung aller Einstellungen dafür, dass sich Fehler oder Eingriffe ins System jederzeit nachvollziehen lassen.

Für uns ist es einer der größten Vorteile keine Berührungspunkte mit der Gebäudesteuerung haben. Es ist dann gut, wenn niemand etwas machen muss und das System automatisch im Hintergrund funktioniert.

Stefan Leiter, Business Development, PSP

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