Praxisbeispiel: Loxone Besitzer senkt Heizkosten um 50%

Lesedauer
Datum


19. März 2016

Hand auf’s Herz: Auch in Ihrem Zuhause steckt wahrscheinlich noch jede Menge Energiesparpotential. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf die Heizung gelegt werden. Laut statistischem Bundesamt gehen ca. 80% des realen Energieverbrauchs auf die Raumheizung und Warmwasserbereitung zurück.

Anhand dieses Praxisbeispiels zeigen wir Ihnen, wie Sie diesen Energiefresser zügeln und mit einfachsten Mitteln bis zu 50% Kosten für Raumwärme einsparen können.

Das Objekt

Beim Beispielobjekt handelt es sich um einen EFH-Altbau in der Ostschweiz mit 192m² auf drei Etagen. Als klassisches Nachrüst-Projekt verwandelt der Hausherr sein Dumb Home step-by-step in ein Loxone Smart Home. Einer der wichtigsten Aspekte dabei: Energieeinsparung. Dazu lag der Fokus zunächst auf der Heizung.

EFH_Heizkosten_senken

Der Betrieb der Radiatoren und die Warmwasserbereitung des EFH erfolgt über eine Gasheizung. Die Kosten für deren Betrieb lagen im Jahr 2013 bei ca. CHF 3’000.- .

Durchschnittlich entfallen ca. 80% davon auf den Betrieb der Heizung. 20% entstehen durch die Warmwasserbereitung zum duschen, spülen, ….

Ausgehend von dieser Annahme ergeben sich folgende Werte:

Gesamtkosten Gas: CHF 3’000.-
davon 80% Heizung: CHF 2’400.-
und 20% Warmwasser: CHF   600.-

Diese Beträge galt es zu minimieren.

Wenig Kosten – viel Ersparnis

Im Bereich der Heizungssteuerung konnte der Hausherr bereits mit sehr einfachen Mitteln eine deutliche Kosternersparnis erreichen.

Heizkosten_senken_Massnahmen

Die Liste der speziell zur Einzelraumregelung verwendeten Hardware ist kurz:

  • Stellantriebe an allen Radiatoren ersetzten die bisherigen Danfoss Thermostatköpfe,
  • Fensterkontakte wurden an allen Fenstern montiert und
  • alle innenliegenden Türen verfügen jetzt über Türkontakte

Zusätzlich wurden einige einfache Logiken definiert:

  • Das EFH verfügt über ein grosses, offenes Treppenhaus. Die Türkontakte registrieren, sobald eine der inneliegenden Türen für mehr als 15 Minuten geöffnet ist. Die Heizung im jeweiligen Raum fährt automatisch runter. Den Versuch das Treppenhaus zusätzlich zum Raum mit zu heizen, würde jeder Radiator sehr energieaufwändig verlieren.
  • Wird ein Fenster im Raum geöffnet fährt der entsprechende Heizkörper ebenfalls runter. Das verhindert ein “aus dem Fenster heizen”.
  • Der vermutlich wichtigste Aspekt: Für alle Räume wurde uhrzeitabhängig eine bestimmte Wohlfühltemperatur definiert. Ist niemand Zuhause muss nicht geheizt werden. Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr bleibt die Heizung deshalb aus.

Bereits diese einfachen Regeln führen zu einer Senkung der Heizkosten. Die intelligente Heizungssteuerung made by Loxone ist jedoch hochintelligent und trägt noch weit mehr zur Heizkostensenkung bei. Ohne dass der Hausherr etwas dafür tun müsste.

Sie sorgt dafür, dass die jeweilige Wunschtemperatur im Raum so energieeffizient wie möglich erreicht wird. Sie weiss genau wann sie beginnen muss zu heizen, um die jeweilige Wohlfühltemperatur zum richtigen Zeitpunkt zu erreichen und lernt dabei ständig dazu.

Ist die gewünschte Temperatur erreicht wird sie anschliessend sehr konstant gehalten. Die so genannte Hysterese wird auf ein Minimum reduziert. Dabei handelt es sich um Temperaturschwankung deren Ausgleich sehr energieintensiv ist.

Das wurde gespart

Durch diese einfachen Mittel ist es dem Hausherrn gelungen, die Gaskosten für 2014 im Vergleich zu 2013 um CHF 1’600.- zu senken.

Da seitens Loxone nicht in die Warmwasserbereitung eingegriffen wurde, lässt sich davon ausgehen, dass diese Ersparnis allein im Bereich der Raumwärme erzielt werden konnte.

Daraus ergibt sich folgende Berechnung:

Gesamtkosten Heizung ’13: CHF 2’400.-
./. Ersparnis Gaskosten Heizung ’14:  CHF 1’600.-
= Gaskosten Heizung ’14:  CHF   800.-

 

Bei bisher CHF 2’400.- für den Betrieb der Heizung entspricht das einer Ersparnis von satten 66%!

Witterungsbereinigung: Der jährliche Energieverbrauch für Raumwärme ist stark von der Witterung abhängig. Ein warmes Jahr 2014 hat sicherlich seinen Teil zu dieser Ersparnis beigetragen. Es war mit durchschnittlich 10.7 °C deutlich wärmer als das Jahr 2013 mit durchschnittlich 9.3 °C (Quelle: Schweizer Bundesamt für Energie). Genauer gesagt war es das wärmste – in der Statistik geführte – Jahr (1984-2014). Um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten müssen die Werte deshalb bereinigt werden.

  Heizkosten Korrekturfaktor Bereinigter Wert
2013: CHF 2’400.- 1.042 CHF 2’303.-
2014: CHF   800.- 0.776 CHF 1’031.-

Witterungsbereinigt lässt sich somit eine Ersparnis im Bereich der Heizkosten von 55% feststellen.

Vergleich der Heizkosten

So geht’s weiter

Bereits im Herbst 2015 mussten die verbauten Stellantriebe Loxone Stellantrieben mit Air Technologie weichen. Diese haben gegenüber den bisherigen Stellantrieben einige Vorteile. Sie sind

  • leiser,
  • genauer,
  • verbrauchen weniger Energie
  • und halten die Verbindung zum System deutlich stabiler.

Im Frühjahr 2016 wurde das EFH zudem um Bewegungsmelder Air erweitert. Sie wurden ebenfalls in die Heizungssteuerung integriert.

Bis jetzt liegen uns noch keine geeigneten Vergleichswerte vor. Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf die Ergebnisse.

Vielen Dank an den Hausherren für das offenlegen der Daten und den Einblick in sein Zuhause.


Wenn Sie mehr über die intelligente Heizungssteuerung mit Loxone erfahren wollen besuchen Sie unsere Homepage.

 

Mehr zum Thema Heizung

Jetzt anmelden & zahlreiche Vorteile sichern!

Mit unserem kostenlosen Newsletter sind Sie rund ums Thema Smart Home immer bestens informiert. Holen Sie sich alle Infos über exklusive Angebote & neue Produkte, Ideen & Inspirationen für Ihr Smart Home, Tipps zum Energie sparen, für mehr Sicherheit, mehr Wohnkomfort und vieles mehr. Überzeugt? Gleich anmelden!


Österreich
Deutschland
Schweiz

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren