Passivhaus Girona

Lesedauer
Datum

4 Minuten
12. September 2019

Der Fokus beim Bau dieses wunderschönen Einfamilienhauses im spanischen Girona lag von Anfang an auf einer hohen Energieeffizienz. Dass dieses Ziel in besonders hohem Maße erreicht wurde, beweist die Zertifizierung als “Passivhaus Classic”.

Bei der Planung und Realisierung wurden die klimatischen Bedingungen des Standorts ebenso berücksichtigt, wie die besonderen Anforderungen an ein “Passivhaus Classic” hinsichtlich Wärmedämmung, Dichtheit, Energiemanagement und Co. Zusätzlich sollte das Gebäude hauptsächlich aus heimischen Ressourcen gefertigt werden.

Das Ziel: Maximale Energieeffizienz

Neben der Zehnder-Lüftungsanlage übernimmt der Loxone Miniserver auch die Ansteuerung der Klimaanlage, der Heizung, der Photovoltaikanlage und der Jalousien. Er sorgt dafür, dass alle Rädchen perfekt ineinander greifen um das Ziel „maximale Energieeffizienz“ zu erreichen – ohne dabei auf Komfort verzichten zu müssen.

Energiekosten senken – Komfort erhöhen

In einem Passivhaus sind die Kosten für den Betrieb der Klimaanlage aufgrund der guten Wärmedämmung meist nur noch relativ gering. Dies führt dazu, dass meist die Warmwasserproduktion zum Hauptenergieverbraucher wird.

Im Passivhaus Girona wird ein Großteil der Energie zur Warmwasserproduktion durch die PV-Anlage generiert. Produziert diese mehr Strom als aktuell benötigt wird, wird der Überschuss zur Warmwasseraufbereitung genutzt.

Von Mai bis September konnte so 100% der zur Warmwasseraufbereitung benötigten Energie durch die PV-Anlage gedeckt werden.

Sonnenschutz – gerade in Spanien unverzichtbar

Klimaanlage, Warmwasseraufbereitung, Heizung und Co. sind bis ins letzte Detail auf Energieeffizienz getrimmt. Gerade deshalb durfte auch die vielleicht einfachste Art Energie zu sparen nicht fehlen: Eine intelligente Beschattungssteuerung!

Ein Haus kann noch so gut isoliert sein – wenn die spanische Sonne im Sommer direkt auf die großflächigen Fenster trifft, wird sich das Gebäude unweigerlich erwärmen. Genau das verhindert die Beschattung und sorgt so dafür, dass weniger Energie benötigt wird, um das Haus im Sommer zu kühlen. Im Winter wiederum wird die Sonnenenergie genutzt, um das Haus kosten- und energieeffizient zu heizen.

In beiden Fällen ist die intelligente Steuerung der Beschattung unverzichtbar.

Loxone als mächtiges Werkzeug

Die smarte Loxone Technologie ist das perfekte Werkzeug, wenn es darum geht das Ziel „maximale Energieeffizienz“ zu erreichen. Das System lässt die vielen einzelnen Komponenten eines Hauses regelrecht miteinander sprechen. Wie im echten Leben führt dieses smarte Teamplay dazu, dass der Einfluss jeder einzelnen Komponente erhöht wird.

Loxone sorgt beispielsweise dafür dass die Klimaanlage deaktiviert wird, sollte ein Fenster längere Zeit offen stehen und löscht das versehentlich angelassene Licht wenn niemand Zuhause ist.

Die Kombination aus smarter Loxone Technik, den Passivhaus Standards und der vollintegrierten PV-Anlage führt dazu, dass das Haus beinahe keinen Strom mehr beziehen muss. Durch die intelligente Ansteuerung der PV-Anlage ist es – zumindest in den Sommermonaten – sogar möglich, die Energie für den eigentlichen Hauptverbraucher, die Warmwasseraufbereitung, völlig energieautark zu produzieren.

Vicenç Fulcarà

Loxone Gold Partner, Progetic

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