Loxone Air – Nachrüster Projekt Teil 1

Carmen Weidinger
9. August 2016 IN Referenzen

Man muss nicht neu bauen um in den Genuss eines Loxone Smart Homes zu kommen. Die Loxone Air Technologie ermöglicht es Nachrüstern und Renovierern ohne großen Verkabelungsaufwand und vor allem ohne Stemmen ein Smart Home ganz nach eigenen Wünschen zu gestalten.
Folgendes Projekt unseres Kollegen Florian, soll verdeutlichen wie einfach es ist, die Loxone Air Technologie nachträglich zu integrieren. Im ersten Teil werden Beleuchtung, Heizung und die Lüftung im Bad behandelt.

Ein Loxone Smart Home ermöglicht Ihnen das Leben mit Autopilot und bringt Ihnen viele spürbare Vorteile. Es macht Ihr Zuhause intelligenter, sicherer und sparsamer. Und vorallem –  Sie glücklicher.

Smarte Beleuchtung von Loxone

Smarte Beleuchtung

Ein wichtiger Bestandteil des Smart Homes ist die Beleuchtung. Man betritt den Raum und das voreingestellte Grundlicht geht an. Nie mehr im Dunkeln tappen: Das ist einer der Vorteile eines automatisierten Smart Homes. Das beste daran – die bereits installierten Lampen und Leuchten können nahtlos in das Air System integriert werden.

Um sich das ständige Ein- und Ausschalten des Lichts sparen zu können, integrierte Florian in der ganzen Wohnung Bewegungsmelder, welche eine Automatisierung des Lichts ermöglichen. Der Miniserver weiß auf Grund seines Standortes immer genau über Sonnenauf- und Untergang Bescheid. Auf Basis dieser Informationen erkennt der Autopilot, ob Licht benötigt wird oder nicht. Bei Bedarf ist die manuelle Steuerung u.a. des Lichts, in der gesamten Wohnung durch den Loxone Touch gegeben. Der Touch ermöglicht es einen ganzen Raum mit einem “Schalter” zu steuern. Durch seine frei belegbaren 5 Tastpunkte ist der Taster vielseitig einsetzbar. Beim Verlassen des Raumes reicht ein Doppelklick auf dem Touch aus und der gesamte Raum ist ausgeschaltet. Das ungute Gefühl etwas vergessen zu haben, gehört nun der Vergangenheit an. Bei herkömmlichen Installationen wäre es mit großem Aufwand verbunden, eine Stehlampe in einen bestehenden Lichtkreis einzubinden. Um im Wohnzimmer für eine gemütliche Atmosphäre zu sorgen, hat Florian aber genau dies gemacht. Die Stehlampe ergänzt nun die Wandlampen und schafft so eine wohlige Stimmung.

  • smarte Beleuchtung
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Ein weiteres Highlight der Beleuchtung befindet sich im Schlafzimmer. Das Bett wurde kurzer Hand mit in die Beleuchtung integriert. Zum einen sorgen verschiedene Lichtszenen für eine ganz besondere Atmosphäre und zum anderen wird der Partner beim nächtlichen Gang zur Toilette nicht unnötig durch grelles Licht aus dem Schlaf gerissen. Denn das Smart Home leuchtet mit sanften Licht den Weg.

Und so wurde es gemacht:

Als Gehirn jedes Smart Homes fungiert der Miniserver – in diesem Fall der Miniserver Go, welcher ganz einfach mit dem Heimnetzwerk verbunden werden kann. Der Miniserver Go bietet alle gewohnten Funktionen des normalen Miniservers, lediglich die Kommunikation der einzelnen Komponenten erfolgt nicht über Kabel sondern über ein Funk-Netzwerk, welches durch jedes weitere Air-Gerät erweitert wird.

Smarte Beleuchtung Loxone How To

Durch die Nano IO Air – dem Unterputzmodul – wurde die bereits erfolgte Elektro-Installation in das Loxone Air System eingebunden. Florian ersetzte einfach die alten Schalter durch das Unterputzmodul von Loxone und schon sind die verkabelten Lampen über den Miniserver steuer- und automatisierbar. Um die Automatisierung des Lichts zu realisieren hat er in der gesamten Wohnung Bewegungsmelder Air platziert. Da die Bewegungsmelder per Batterie mit Strom versorgt werden, können Sie überall angebracht oder wie bei Florian stylisch im Regal deponiert werden.

Smarte Beleuchtung Loxone How To 2

Um das Smart Home bei Bedarf auch manuell steuern zu können hat Florian sowohl den Touch for Nano als auch der batteriebetriebenen Touch Air verbaut. Der Touch for Nano wird nach Installation des Nano IO Air einfach auf diesen gesteckt und dadurch mit Energie versorgt. Der batteriebetriebene Touch Air kann überall montiert werden, da er sich selbst mit Strom versorgt und via Funk mit dem Smart Home kommuniziert.

Um die Stehlampe durch den Loxone Touch steuern und in das Smart Home integrieren zu können, reichte es aus, eine Smart Socket zwischen Lampe und Steckdose einzubinden. Die Smart Socket ermöglicht sowohl die Einbindung des angeschlossenen Gerätes als auch die Erweiterung des Funknetzes durch die Mesh-Technologie.

Um das Bett als Beleuchtungselement verwenden zu können, reichte es aus einen LED-Streifen am Bettrahmen zu montieren und diesen mit dem RGBW 24V Dimmer Air und dem passenden Netzteil ins Smart Home einzubinden.

Sparen mit Loxone Autopilot

Sparen mit Autopilot

Ein weiterer Vorteil in Florians Smart Home ist der Aspekt, dass Energie gespart wird. Neben der Beleuchtung spielt die Heizung eine weitere große Rolle in unserem Alltag. Durch die Loxone Air Technologie konnte eine intelligente Einzelraumregelung realisiert werden. Die Soll-Temperatur jedes Raumes kann individuell angepasst werden. Wenn man in der Küche ist und kocht, ist die Wohlfühltemperatur eine ganz andere als z.B. im Schlafzimmer. Der Autopilot sorgt dafür, dass morgens die Küche bereits angenehm warm ist, wenn Florian zum Frühstück kommt und er weiß, dass er die Temperatur senken kann wenn er außer Haus geht oder den Raum nicht nutzt.

Der Miniserver erkennt nach kurzer Zeit die Gewohnheiten der Bewohner und passt sich kontinuierlich deren Bedürfnissen an und optimiert sich dadurch selbst. Sollte Florian einmal länger im Büro bleiben oder früher nach Hause kommen, so kann er dies seinem Autopiloten ganz einfach mitteilen und dieser passt die Heizzeiten dementsprechend an.
Auch wenn Florian einmal länger außer Haus sind, erkennt dies der Miniserver vollautomatisch und schaltet in den Energiesparmodus. Das heißt er vermeidet unnötiges heizen und schützt gleichzeitig die Wohnung vor Frostschäden.

Oft passiert es, dass bei laufender Heizung ein Fenster geöffnet wird und so Wärme und Geld in die Umwelt entfliehen. Da in Florian´s Smart Home alle Komponenten miteinander kommunizieren, informiert der Autopilot umgehend über ein offenes Fenster bei laufender Heizung.

Es gibt im Haushalt unzählige Stromfresser die in den Standby-Modus wechseln und so unnötige Energie verbrauchen. Nicht im Smart Home: Unnötige Stromfresser werden automatisch erkannt und vom Netz genommen.

Und so wurde es gemacht:

Um eine intelligente Einzelraumregelung realisieren zu können, benötigt der Miniserver die aktuelle Temperatur der unterschiedlichen Räume, sowie die Möglichkeit, in jedem Raum die Temperatur anpassen zu können. Durch die Loxone Air Komponenten bietet jeder Raum mehrere Optionen die Temperatur zu messen und durch den Stellantrieb Air an jedem Heizkörper die Möglichkeit aktiv die Temperatur in jedem Raum steuern zu können. In Florian´s Wohnung ist in allen Räumen der Touch Air verbaut, welche einen Temperatur- und Feuchtefühler standardmäßig integriert haben. Darüber hinaus gibt es noch die Smart Sockets, die ebenfalls über einen Temperaturfühler verfügen. Um unnötiges Heizen zu vermeiden, wurden Tür- und Fensterkontakte Air verbaut, welche bei länger geöffneten Fenster diese Informationen an den Miniserver weitergeben, damit der Autopilot warnen und das Abschalten des Heizkörpers veranlassen kann.

Durch den Einbau von Smart Sockets kann dies gänzlich vermieden werden. Die Smart Socket erkennt, dass das Gerät ausgeschaltet ist und nimmt es vom Netz.

Intelligente Lüftung

Intelligente Lüftung

Ein Bad mit integrierter Nasszelle ist zwangsläufig oft nass und somit herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit vor, die ohne ordentliches Lüften früher oder später zu Schimmelbefall führt. Wenn man wie in Florian´s Fall im Badezimmer über kein Fenster verfügt, muss man auf die Lüftung zurückgreifen um die Feuchtigkeit aus dem Bad zu bekommen.
Ein weit verbreitetes Dilemma: Die Lüftung läuft auf Hochtouren, man müsste sie jedoch abstellen, da man das Haus verlässt. Die Frage, ob man sie nun den ganzen Tag laufen lassen soll oder doch ausschaltet, wollte sich Florian nicht mehr stellen.

Mit Loxone Air bietet sich eine Möglichkeit das Lüften voll zu automatisieren. Der Autopilot schaltet die Lüftung automatisch an und nach vollendeter Arbeit auch wieder aus. Und das ganze ohne einen einzigen Handgriff.

Und so wurde es gemacht:

Damit der Miniserver immer über die aktuelle Temperatur und Feuchtigkeit im Bad informiert ist wurde ein Temperatur, Feuchte & DI Sensor Air integriert. Durch den Sensor weiß der Miniserver ob und wie lange gelüftet werden muss. Die Lüftung wurde durch die Nano IO Air ins Smart Home eingebunden.
Durch die Ergänzung eines Bewegungsmelder Air, konnte Florian im Bad komplett auf Schalter verzichten.

Das sind doch alles nur einzelne Handgriffe – aber genau diese Handgriffe sind es die uns im täglichen Leben aufhalten. Das Loxone Smart Home nimmt jährlich bis zu 51.000 Handgriffe ab und steuert das Zuhause mit Autopilot. Wenn man bedenkt, was man in dieser Zeit alles machen kann…

Loxone Air

Das sind doch alles nur einzelne Handgriffe – aber genau diese Handgriffe sind es die uns im täglichen Leben aufhalten. Das Smart Home von Loxone nimmt Ihnen mit diesen Kleinigkeiten, in einem 4-Personen Haushalt, jährlich bis zu 50.000 Handgriffe ab und steuert Ihr Zuhause mit Autopilot. Wenn man bedenkt, was man in dieser Zeit alles machen kann…

Das Projekt konnte mit folgenden Artikeln verwirklicht werden:

1x Miniserver Go
3x Touch for Nano
2x Touch Air
4x Nano IO Air
3x Tür- & Fensterkontakt Air
1x Temperatur, Feuchte & DI Sensor Air
2x Smart Socket Air
5x Stellantrieb Air
1x RGBW LED Streifen
1x RGBW 24V Dimmer Air
1x Steckernetzteil 24V

Die Wohnung von Florian konnte für einen Preis von unter 2.500€ zu einem vollwertigen Smart Home aufgerüstet werden. Das Leben mit Autopilot ist somit kein Luxus sondern eine Erleichterung im Alltag für jedermann.

Sprechen wir über Ihr Smart Home

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