Inbetriebnahme RS232-Extension

Anleitung zur Inbetriebnahme der RS232-Extension.

Loxone Musterkoffer

Technische Daten

  • Anschluss an Loxone Link
  • 1x RS232 Schnittstelle
  • Frei einstellbare Baudrate
  • Frei einstellbares Datenformat
  • Frei einstellbares Protokoll
  • Konfiguration über die Konfigurationssoftware
  • Spannungsversorgung 24VDC
  • Abmessungen: 35,5 x 88 x 57 mm (2 TE)
  • Leistungsaufnahme ca. 30mA
  • Kein Hardware Handshaking
  • Schutzart: IP20
  • Umgebungstemperatur: 0 ... +50°C
Technische Daten RS232 - Loxone

Installation

  • RS232-Extension auf Hutschiene montieren
  • Nach fertiger Installation 24 V Gleichspannung anschließen, aktivieren erst nach Beenden der Gesamtinstallation (Empfehlung: Weiterschleifen vom Miniserver)
  • Loxone-Link verbinden
  • RS232-Connector/Klemmen mit einem RS232-Gerät verbinden.
  • Achtung: Die letzte Loxone-Extension am Loxone-Link mit einem 120 Ω Widerstand terminieren (im Lieferumfang des Miniserver enthalten)
  • Spannungsversorung aktivieren
  • Blinkzustände der Status-LED:
    Linke LED blinkt nach einigen Sekunden grün wenn die RS232-Extension bereits konfiguriert ist, orange wenn nicht.

Maßzeichnung

Maßzeichnung Miniserver - Loxone

Extension konfigurieren

angeschlossene Extension in die Programmierung einfügen

Um eine oder mehrere Extension einzufügen klicken Sie in der Loxone Config Software auf "Miniserver" und anschließend auf "Peripherie Suchen". Nun wird das Netzwerk durchsucht und die gefundenen Miniserver werden samt angeschlossenen Extensions im Suchergebnisse Fenster gelistet. Durch markieren einer einzelnen Extension, Eingabe der "Bezeichnung" und Klick auf "Gerät erstellen", kann eine einzelne Extension in die Programmierung eingefügt werden. Wollen Sie gleich alle angeschlossenen Extensions in die Programmierung einfügen, so klicken Sie auf "Alle Geräte hinzufügen". Hier ist es auch möglich ein Gerät zu ersetzen.

Extension Programmierung angeschlossene Geräte - Loxone

Gerät Identifizieren

Sind mehrere Extensions vom selben Typ verbaut, so können diese auch nachträglich über die Software identifiziert werden. Dazu markieren Sie ganz einfach im Peripherie Baum der Loxone Config eine Extension. Die ausgewählte Extension beginnt nun für kurze Zeit auffällig zu blinken. 

Extension in die Programmierung einfügen ohne angeschlossenen Geräten

Sind noch keine Extension am Miniserver angeschlossen, können diese auch in der Suche nicht gefunden werden. Allerdings können Sie diese Geräte bereits in der Programmierung verwenden. Verbinden Sie sich mit Ihrem Miniserver und laden Sie die bestehende Programmierung (sofern vorhanden) aus dem Miniserver.

Sie können nun im Register "Miniserver" unter "Geräte" eine Extension einfügen. Im Peripheriebaum werden anschließend alle Ein- und Ausgänge der Extension gelistet. Die Seriennummer kann in den Eigenschaften angepasst werden.

Extension Programmierung ohne angeschlossene Geräte - Loxone

Extension Austausch - Ändern der Seriennummer

Wird eine Extension ausgetauscht, muss die Seriennummer in den Eigenschaften angepasst werden. Klicken Sie dazu im Peripheriebaum auf die Extension und wechseln Sie in das Fenster "Eigenschaften". Tragen Sie dort die Seriennummer Ihrer neuen Extension ein.

Seriennummer

Sie finden die Seriennummer auf der Rückseite Ihrer Extension. Die Nummer befindet sich unterhalb des Barcodes (siehe Bild).

Seriennummer Miniserver - Loxone

Außerdem kann über die Periphere Suche eine Extension ersetzt werden.

Dazu wird die jeweilige Extension eingebaut und anschließend die Peripherie Suche durchgeführt. Nun wird die neue Extension markiert (Status: nicht verwendet) , sowie die zu ersetzende Extension im Drop Down Menü ausgewählt. 

Klicken Sie abschließend auf "OK" und speichern Sie das aktuelle Programm in den Miniserver. Die Extension wurde nun im Programm ersetzt.

Inbetriebnahme eines Fronius Wechselrichters

Die Messwerte eines Wechselrichters von Fronius können mithilfe der RS232-Converter Box von Fronius und der RS232-Extension von Loxone ausgelesen werden.

Protokoll auswählen

Verbindungsparamter: 
Auto-Baudrate ( 2400, 4800, 9600, 14400, 19200), 8 Datenbits, 1 Stopbit

Damit die Sensorwerte übermittelt werden, muss als Protokoll „Fronius“ ausgewählt sein

Protokoll auswählen - Loxone

ID im Setup-Menü verändern

Der Wechselrichter antwortet nur auf eine Messwerte-Anfrage. Diese Anfragen sind in den Aktoren hinterlegt. D.h. durch einen Impuls am Aktor wird der aktuelle Wert in den dazugehörigen Sensor geschrieben.

In diesem Anfrage-Befehl ist die ID des Wechselrichters, welche im Setup-Menü verändert werden kann, miteinbezogen. Standardmäßig ist im Anfrage-Befehl die ID 01 hinterlegt

Folgende Messwerte werden mit Nachkommastellen übermittelt. Die Nachkommastellen verfälschen den Messwert um hoch 2 bzw. hoch 3:

 

2 Nachkommastellen:
Get Yield – DAY
Get Yield – YEAR
Get Yield – TOTAL

1 Nachkommastelle:
Get operating Hours – DAY

Diese Sensorwerte können durch den Mathematik-Baustein Dividierer korrigiert werden.
Ebenfalls zu beachten ist, dass die Betriebsstunden (operating hours) in Minuten ausgegeben werden.

ID im Setup-Menü verändern - Loxone

Mehr zum Thema

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Kurzanleitung und Anschlussplan der Extension (pdf)

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Protokoll-Doku Fronius

Dokumentation

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Lesen Sie unsere Online-Dokumentation "Kommunikation mit RS232"

Dokumentation

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Extension EG Konfirmationserklärung (pdf)

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RoHS Konfirmationserklärung (pdf)

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