Von Martin Öller |
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Kategorien: Musterhaus / Referenz
Dieses Wochenende war es wieder mal so weit – im Neubau des Hauses “M.” in Haslach OÖ gingen das erste mal die Lichter an – natürlich mit dem Loxone Miniserver.
Und wir waren dabei um wieder mal an vorderster Front Feedback zu unseren Lösungen zu erhalten. Ein zentraler Loxone Miniserver und 11 Erweiterungen sorgten für große Freude bei allen Beteiligten.
Im folgenden ein kurzer Bericht dazu – wir freuen uns über jedes Feedback.
Haus M. – Haslach
Eine moderne ansprechende Architektur verlangt nach einer Elektrik bzw. Hausautomatisierung die auch auf hohem Niveau spielt.
Den Hausherren war eine flexible Lösung wichtig die Ihnen einerseits eine einfache Fernsteuerung Ihres Hauses ermöglichen soll (von der Couch aus per iPod auch mal schnell die Jalousie bedienen) und andererseits die Freiheit jederzeit Tasterbelegungen zu ändern.
Planung und Vorbreitung
Die gesamte Elektrik wurde von einem Freund des Hausherren von Grund auf sauber geplant – alle Jalousien, Lichter, etc. zentral zusammengeführt und ausreichend Reserven vorgesehen um z.B. zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit eine intelligente Einzelraumsteuerung der Heizung nachzuziehen. Die Verkabelung und Ausführung der Verteiler erfolgte durch den Elektriker vor Ort.
Preis Leistung im Vordergrund
Ein besonderes Augenmerk galt dem Preis- Leistungsverhältnis. Die Wahl der Taster und Sensorik fiel daher in diesem Fall nicht auf KNX sondern auf klassische Komponenten sprich jeder Tastpunkt separat in den/die Verteiler geführt. Dies bedeutete zwar einen etwas höheren Planungs- und Verkabelungsaufwand der jedoch durch die günstige Sensorik wieder wettgemacht wurde.
16:10 – Rohbau – Bestandsaufnahme
Da es sich bei dem Hausherren um einen persönlichen Freund handelt lies ich mir die Gelegenheit nicht nehmen bei der ersten Inbetriebnahme dabei zu sein und zu unterstützen.
Wir befinden uns auf einem Rohbau – rohe Böden, verputzte Wände, offene Verteiler, Glühbirnen an den Decken. Noch kein Internet vor Ort – aber eine Loxone Lösung die auf die Erweckung zum Leben wartet.
Im Bild der Subverteiler im Obergeschoss.Die meisten Verkabelungsarbeiten sind abgeschlossen – Ziel ist eine Basis Inbetriebnahme der ersten Lichter für den weiteren Baustellenbetrieb.
16:00 – Seriennummern Erhebung
Als erstes erheben wir für die spätere Programmierung die Seriennummer aller Loxone Geräte – diese brauchen wir später in der Loxone Konfigurationssoftware zur korrekten Identifizierung aller Loxone Teilnehmer.
16:15 – WLAN Router Basiskonfiguration
Notebook auspacken und los gehts - Als erstes nehme ich den WLAN Router (mit eingebautem Switch) in Betrieb damit wir vor Ort schnell und einfach programmieren können. Standardaufgaben – WLAN Einstellungen vornehmen, Sicherheit einstellen, DHCP konfigurieren.
Kurzer Check mit dem iPhone – Verbindung mit WLAN steht, alles OK.
16:45 – Miniserver Einstellungen vornehmen
Als erstes verbinde ich mich per Webbrowser auf den zentralen Miniserver und nehme ein paar Grundeinstellungen vor – Kennwort ändern, IP Adresse fix vergeben (eine fixe Adresse ist mir persönlich immer lieber), Namen vergeben – fertig.
16:55 – Programm laden und Test per Live View
Das Programm für die Steuerung wurde bereits zu einem großen Teil im Vorfeld vorbereitet – es folgt der spannende Moment ob alles passt. Wir starten die Konfigurationssoftware, laden die erwähnte Konfiguration speichen diese auf den Loxone Miniserver.
Dank der tollen Live View Funktion von der Konfigurationssoftware testen wir zu Beginn einfach ein paar Taster durch (natürlich alle noch Roh – ohne Abdeckungen – zur Erinnerung: wir befinden uns auf einem “fast noch Rohbau”). Tastendruck, Kontrolle in der Software, alles OK – Taster leuchtet Gelb auf in der Konfigurationssoftware. Erste Freudenmomente bei Planer und Hausherr – es geht wirklich so einfach wie angekündigt.
Jetzt wills ichs wissen - Ich verbinde mich per iPhone und der Loxone App. Unser Planer hat Kategorie und Raum bereits sauber hinterlegt und ich habe ein fast perfektes Interface vor mir – der nächste Freudenmoment.
Das ist ein Realitätsbericht, daher auch ganz ehrlich: “fast” perfekt, es müssen noch ein paar Funktionsbezeichnungen optimiert werden und ein paar Eingabetypen umgestellt werden aber das wird schon.
17:25 – Das war ja einfach. Daher setzen wir eins drauf.
Tja … das wars. der Loxone Miniserver läuft. Alle Beteiligten happy – grundlegende Funktionen hergestellt. Licht Ein, Licht aus. Hmmm. “Ganz nett” denke ich mir, “aber solls das wirklich gewesen sein?”. Schon klar – es geht derzeit noch nicht um Intelligenz oder Automatisierung, sondern einfach um das simple Schalten von Licht zum Arbeiten.
Ich erinnere mich an meine “Baustelle” und beschließe noch 5 Minuten zu investieren. Ich richte auf die schnelle Taster ein die mit einem Doppelklick den gesamten Stock beleuchten. Nichts großes? Stimmt – aber:
- 1. Machen sie sowas mal “einfach provisorisch auf die Schnelle” mit anderen Lösung.
- 2. Das ist ein kleiner Vorgeschmack von Komfort und dem was wir unter einfach verstehen.
Der Hausherr ist begeistert von diesem kleinen Vorgeschmack und lächelt während er doppelklickt und doppelklickt …
17:30 – Zum Wohl
Wir haben zwar nicht geschwitzt, wir haben nicht lange gebraucht, aber aus unserer Sicht haben wir uns trotzdem ein Bier verdient.
Der Rest ist Geschichte …
Die Story geht weiter
Und damit meine ich nicht nur die Loxone Story sondern die Story des Haus M. Wir bleiben dabei und berichten weiter, das nächste mal bei der Vollinbetriebnahme mit Digicam und mehr Details zu den realisierten Funktionen.
Bleiben Sie dran – und nicht vergessen: Wir freuen uns über jedes Feedback.
TAGS: hausautomation | Gebäudeautomation | Inbetriebnahme